Rund 200 Teilnehmer aus neun Ländern trafen sich in Weng im Innkreis
Vom 25. bis 27. September 2026 stand Weng im Innkreis ganz im Zeichen der Varroaresistenz. Die Bienenzuchtgruppe Oberösterreich–Salzburg hatte zur internationalen Arbeitstagung „Varroaresistenz 2033“ eingeladen. Rund 200 Imkerinnen und Imker, Züchter und Fachleute aus Österreich sowie Deutschland, der Schweiz, Polen, Tschechien, Bulgarien, Bosnien, Luxemburg und Italien nahmen teil.
Drei Tage lang standen fachlicher Austausch, praktische Arbeit und die Frage im Mittelpunkt, wie unterschiedliche Zuchtansätze für die zukünftige Imkerei genutzt werden können.
Workshops und praktische Arbeit
Der Freitag war praxisorientiert gestaltet. In Workshops ging es um Zucht, Selektion und die Prüfung von Bienenvölkern. Die Teilnehmer konnten Methoden kennenlernen, Erfahrungen austauschen und mit erfahrenen Züchtern diskutieren.
Ein besonderer Gast war Thorsten Ellmann, Präsident des Deutschen Imkerbundes. Sein Besuch unterstrich die überregionale Bedeutung der Veranstaltung.
[FOTO 1 – Workshop
Praktischer Austausch bei den Workshops am Freitag.
Österreichische Verbände verstärken Zusammenarbeit
Beim Treffen der österreichischen Zucht- und Landesverbände verständigten sich die Vertreter darauf, ihre Erfahrungen künftig stärker zu bündeln und unabhängig von den verschiedenen Bienenunterarten gemeinsam an der Varroaresistenz weiterzuarbeiten.
Der Austausch über Daten, Zuchtansätze und genetische Ressourcen soll intensiviert werden. Reinhard Hetzenauer begrüßte diesen gemeinsamen Weg ausdrücklich.
[FOTO 2 – Gruppenfoto der Verbände und Zuchtgruppen]
Österreichische Zucht- und Landesverbände wollen ihre Zusammenarbeit verstärken.
Internationale Erfahrungen und österreichische Praxis
Am Samstag und Sonntag wurde das Programm mit Fachvorträgen fortgesetzt. Zu den Referenten gehörten unter anderem Paul Jungels aus Luxemburg, Giacomo Acerbi aus Italien sowie Anna Perner und Alois Wallner aus Österreich.
Unterschiedliche klimatische Bedingungen, Betriebsweisen und Bienenpopulationen führen zu verschiedenen Erfahrungen in der Resistenzzucht. Gerade deshalb war der internationale Vergleich wertvoll: Ansätze konnten hinterfragt, weiterentwickelt und an regionale Bedingungen angepasst werden.
[FOTO 3 – Podiumsdiskussion]
Referenten aus mehreren Ländern stellten Erfahrungen zur Varroaresistenz vor.
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